Becken anfragen

Laichbecken für
Gelbbauchunken

Früher fanden Gelbbauchunken ihre Kinderstube in Pfützen und Fahrspuren im Wald. Die werden immer seltener. Deshalb gieße ich Becken aus Beton, die genau solche Pfützen nachbilden, und die Unken ziehen meist schon im ersten Sommer ein.

Gelbbauchunke im flachen Wasser am Rand eines Laichbeckens
Gelbbauchunke am flachen Beckenrand. Die Becken sind handgemacht in Bayern.
Außenmaß
100 × 80 cm
Wassertiefe
25 cm
Gewicht
ca. 130 kg
Hüpferlinge pro Sommer
100 bis 200

Warum das Becken so aussieht

Gelbbauchunken sind wählerisch. Sie wollen flaches, warmes Wasser, in dem keine Libellenlarven oder Molche auf ihre Kaulquappen warten. Genau das bietet eine frische Fahrspur im Wald. Ich habe die Form so lange angepasst, bis sie diese Pfütze möglichst gut nachahmt.

Nahaufnahme des eingegossenen Verstecks: eine Betonplatte ragt über die Beckenwand und bildet darunter einen Hohlraum
Das Versteck: Unter der Platte bleibt die Luftblase stehen.
Zwei Gelbbauchunken im Wasser an der Beckenwand
Zwei Unken an der Beckenwand

Senkrechte Längsseiten

An den steilen Wänden ist immer irgendwo Schatten, egal wie die Sonne steht. Das Wasser wird nicht zu heiß und verdunstet viel langsamer. In den meisten Sommern müssen Sie deshalb kein einziges Mal nachfüllen.

Flach auslaufende Enden

Vorne und hinten läuft das Becken flach aus. Dort wärmt sich das Wasser schnell auf, und je tiefer es wird, desto kühler ist es. So suchen sich Unken und Kaulquappen selbst den Platz aus, der ihnen gerade passt.

Eingegossene Verstecke

Das ist mir am wichtigsten: Unter den fest eingegossenen Verstecken bleibt eine kleine Luftblase stehen. Die Unken können sich darunter stundenlang verkriechen, ohne zum Luftholen auftauchen zu müssen. Auch in kalten Nächten sitzen sie dort geschützt.

Unauffällig und robust

Der obere Rand ist erdfarben durchgefärbt. Im Gelände fällt das Becken dadurch kaum auf, und Spaziergänger laufen meistens einfach vorbei. Mit rund 130 kg trägt es auch keiner so schnell weg, und selbst Wildschweine bekommen es nicht kaputt.

Aufstellen und pflegen

Viel Arbeit macht so ein Becken nicht. Ein guter Platz und ein Handgriff im Herbst, mehr braucht es nicht.

Eingewachsenes Laichbecken von oben, mit Wasser und einem Grasbüschel in der Mitte
  1. Vor der Saison

    Sonnig aufstellen

    Je offener und sonniger, desto besser. Hängen Äste direkt über dem Becken, fühlen sich die Unken dort nicht wohl.

  2. Beim Befüllen

    Laichhilfe setzen

    Unken kleben ihren Laich gern an etwas fest. Stecken Sie einfach einen kleinen Ast neben das Becken, sodass er ins Wasser ragt. Ein Grasbüschel in der Mitte tut es auch.

  3. Im Sommer

    Einfach laufen lassen

    Jetzt heißt es zuschauen. In einem normalen Sommer krabbeln aus jedem Becken 100 bis 200 junge Unken an Land.

  4. Ab Mitte Oktober

    Mit Erde verfüllen

    Wenn die letzten Jungunken weg sind, füllen Sie das Becken mit Erde von nebenan. Dann friert es nicht kaputt, und im Frühjahr starten die Unken in frischem Wasser ohne überwinterte Fressfeinde. Genau das unterscheidet das Becken von einem normalen Tümpel.

Bitte keine Mörtelwannen

Ich werde oft gefragt, ob es nicht auch eine Mörtelwanne aus dem Baumarkt tut. Leider nein. Kunststoff wird in der Sonne so heiß, dass Laich und Kaulquappen absterben. Und die Jungunken, die es trotzdem schaffen, bleiben oft am heißen Rand kleben.

So sieht es draußen aus

Die ersten Bilder zeigen Becken, die schon ein paar Jahre im Gelände stehen. Weiter unten sehen Sie neue Becken, bevor sie ausgeliefert werden.

Becken anfragen

Sie möchten Becken aufstellen oder haben erst mal Fragen? Schreiben Sie mir einfach. Am besten gleich mit dabei:

  • wie viele Becken Sie sich vorstellen
  • wo sie hin sollen
  • ob Sie abholen oder ich liefern soll

Ich melde mich dann mit Preis und allem Weiteren.

zenobaeumler@gmx.de

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